LINE Imaging Systems

Mit LuraTech die Herausforderungen der digitalen Zukunft medizinischer Diagnostik meistern:

LINE Imaging Systems nutzt die High-End JPEG2000 Kompressionssoftware des internationalen Software-Spezialisten für die Digitalisierung verschiedenster medizinischer Bilder und Scans.

Berlin, Juni 2003. Die in Berlin ansässige LuraTech GmbH ist führend in der Entwicklung von Hochleistungskompressionslösungen für digitale Bilder, Daten und Dokumente sowie JPEG2000-Implementierungen. Das Bildformat JPEG2000 wurde im Januar 2001 von der ISO-Arbeitsgruppe als internationaler Standard verabschiedet. JPEG2000 ermöglicht durch den Einsatz des so genannten Wavelet-Verfahrens (spezielle mathematische Berechnung und Transformation von Bilddaten) eine höhere Datenkompression von digitalen Bildern. Entscheidend hierbei ist, dass trotz der Verringerung der Datenmenge eine deutlich bessere Bildqualität als bei herkömmlichen Formaten wie GIF oder JPEG erzielt werden kann. So lassen sich der Workflow zum Beispiel in Krankenhäusern, Unternehmen und Institutionen entscheidend beschleunigen und die Traffic- und Lohnkosten durch kürzere Download- und Browsing-Zeiten stark verringern.

Medizinischer Fortschritt bedeutet ständig wachsende Bilddatenmengen

Leistungsstärkere Kompressionssoftware-Lösungen für digitale medizinische Bilder sind besonders im Bereich der Radiologie dringend erforderlich. Denn die zu verarbeitenden Datenmengen wachsen parallel mit den immer detailgenaueren Röntgenergebnissen, CT-Scans und MRI-Aufnahmen.

Das Kernprodukt von LuraTech – LuraWave.jp2 – ist eine innovative, leicht integrierbare JPEG2000-Implementierung, die sich insbesondere für den Einsatz in der Medizin empfiehlt. LuraWave.jp2 lässt sich beispielsweise in Picture Archiving and Communication Systeme (PACS-Systeme) integrieren, um die Archivierung und den Transfer von radiologischen Bildern aus den Datenbanken der örtlichen Spezialkliniken und Röntgenpraxen zu optimieren.

Darüber hinaus können mit LuraWave.jp2 virtuelle Patientenakten schnell und komfortabel erstellt und für teleradiologische Anwendungen genutzt werden. Das bedeutet eine signifikante Workflow-Optimierung. Denn bis heute nehmen die meisten Patienten nach der Untersuchung ihre Röntgenbilder noch mit nach Hause, um sie anschließend ihrem Hausarzt und/oder Facharzt oder einem Internisten zu übergeben. Deutlich zeit- und kostensparender ist es aber, die digitalen Röntgenergebnisse direkt online an den untersuchenden Arzt weiterzuleiten. Die Bilddateien müssen dafür jedoch so stark komprimiert werden, dass sie ohne Qualitätsverlust von allen medizinischen Informationssystemen empfangen werden können. Die JPEG2000-Kompressionssoftware LuraWave.jp2 ermöglicht dies, da das Bildformat JPEG2000 vom weltweit führenden Radiologie-Standard für den Austausch von Bilddaten, DICOM (*Digital Imaging and Communications in Medicine), unterstützt wird. JPEG2000 reduziert das Datenvolumen nicht nur im Vergleich zur verlustfreien TIFF LZW-, sondern auch zur verlustbehafteten JPEG-Kompression jeweils um den Faktor 2-3. Dies ist nur durch den Einsatz des o. g. Wavelet-Verfahrens möglich, mit dem darüber hinaus Graustufen-Bilder in 8, 12 oder 16 Bit-Qualität erstellt werden können.

Ein einzelnes digitalisiertes Röntgenbild oder Computer-Radiographie-Image (CR) erreicht eine Größe von 10-20 MB. Doch je komplexer und genauer die Untersuchungen, desto höher die gewonnenen Datenmengen. Bei der Mammographie werden z. B. pro Patientin zwei mal zwei Bilder mit jeweils etwa 40 bis 60 MB erstellt. Bei einer Ultraschall- Untersuchung entstehen noch größere Dateien, denn das Gerät zeichnet live 30 Schnittbilder in der Sekunde auf. Zur Dokumentation können dann einzelne Standbilder verwendet werden. Für die Speicherung eines MRT-Bildes (Magnet-Resonanz- Tomographie) sind sogar noch mehr MB erforderlich.

Die mit Abstand imposantesten Datenmengen entstehen bei der neuesten Computer-Tomographie (Multi-Sliced CT). Hier werden mehr als tausend Röntgenschnittbilder erzeugt und anschließend im Computer zu einem 12 Bit-Graustufen-Bild umgerechnet. Dank der besseren Kontrastabstufung ist es nunmehr möglich, zwischen den verschiedenen Gewebearten wie Knochen oder unterschiedliche weiche Gewebe exakt zu unterscheiden. Allerdings muss angesichts solch großer Dateien zwingend die Möglichkeit bestehen, auf eine extrem leistungsstarke Komprimierungslösung zurückgreifen zu können.

LINE Imaging Systems und LuraTech – Ein perfektes Team

Dies erkannten auch der amerikanische Radiologe Daniel Schwartzberg und sein Bruder, der Computer Spezialist John Schwartzberg. Sie legten 1992 in Atlanta den Grundstein für LINE Imaging Systems, eines der ersten und bis heute führenden Unternehmen in der Entwicklung von Software-Kommunikations-Lösungen für den medizinischen Sektor. Bereits im Gründungsjahr präsentierten die Schwartzberg-Brüder ihr windowsbasiertes Bilddaten- Management-System WinRad®. In enger Zusammenarbeit mit LuraTech gelang es Anfang 2003, in die aktuelle Version von WinRad® erstmals eine Komprimierungssoftware zu implementieren, die den hohen Anforderungen in jeder Hinsicht gerecht wird: LuraWave.jp2 „LINE Imaging blickt auf eine langjährige Forschungserfahrung im Bereich Wavelet-basierter Datenkompression zurück. Auf der Suche nach einer hochprofessionellen Bilddaten- Kompressionssoftware für unser WinRad-System haben wir diverse JPEG2000-Angebote geprüft. Das LuraWave.jp2 C-SDK erwies sich schnell als die beste Lösung, da sie nicht nur sehr benutzerfreundlich und deshalb einfach in unsere WinRAD32-Applikation integrierbar ist, sondern uns auch hinsichtlich ihrer Schnelligkeit, Performance und Zuverlässigkeit überzeugte“, so John Schwartzberg, Mitbegründer und President bei LINE Imaging Systems. Für das amerikanische Unternehmen eröffnen sich gänzlich neue Perspektiven, da sie Ärzten und Krankenhäusern jetzt erstmals ein modernes Medical Communication System mit einer integrierten hochprofessionellen und standardkompatiblen Bilddaten-Kompressionslösung anbieten können.

„Unsere Kompressionssoftware LuraWave.jp2 garantiert trotz Verringerung der Datenmenge eine hervorragende Bildqualität. Weitere Vorteile sind der reduzierte Speicherplatzbedarf sowie die Beschleunigung des Datenversands. Wir freuen uns, in LINE Imaging Systems ein innovatives Partnerunternehmen gefunden zu haben, das die enormen Möglichkeiten unserer Software kongenial zu nutzen weiß. Wir sind sicher, dass das anspruchsvolle digitale Bilddaten-Management-System immer häufiger im medizinischen Bereich zum Einsatz kommen wird,“ so Carsten Heiermann, Geschäftsführer der LuraTech GmbH.

Überzeugende Features

WinRad® hat eine ansprechende grafische Benutzeroberfläche und ermöglicht die sofortige Kontrolle der erfassten Digitalbilder („Image-Viewing“) sowie das Erstellen, Versenden, Empfangen und Speichern derselben im DICOM- und NON- DICOM-Format. Darüber hinaus bietet WinRad32® eine Film-Digitalisierungs- und Serienbild- Schaltungsfunktion, z. B. für die Produktion von Angiogrammen, die nicht im DICOM-Format aufgenommen wurden. Eine weiteres Zusatzfeature dieser Version ist die Option, sich für die vergleichende Diagnostik von alten neuen Bildern viele Aufnahmen auf einem Screen gleichzeitig anzeigen zu lassen. Bei Bedarf kann der Arzt zudem einzelne Bildsegmente mit der WinRad®-Zoom-Funktion sofort per Mausklick aus der Anwendung heraus vergrößern.

Der Einsatz des auch ohne große Computerkenntnisse leicht bedienbaren WinRad32® führt schon in kürzester Zeit zur nachhaltigen Optimierung des gesamten internen und externen Workflows, denn WinRad32® ist eine offene Softwarelösung, die die Kommunikation zwischen heterogenen Systemen erlaubt. So lassen sich die mit LuraWave.jp2 komprimierten Bilddaten problemlos auch zwischen verschiedenen bildgebenden und bildverarbeitenden Geräten austauschen.

Dabei ist die Nutzung der bereits vorhandenen Kommunikationsstandards garantiert. Ganz gleich, ob die Aufnahmen per Modem, ISDN, TCP/IP oder DICOM verschickt werden – in jedem Fall lassen sie sich schnell und direkt weiterleiten. Anschließend können alle hierzu berechtigten medizinischen Fachkräften und Ärzten die Daten in Sekundenschnelle abrufen und sofort telefonisch, per E-Mail oder via Teleradiologie besprechen – so als wäre man vor Ort.

Der erfolgreiche Einsatz der LuraWave.jp2-Software von LuraTech in WinRad32® von LINE Imaging Systems ist ein zukunftsweisendes Beispiel einer innovativen sowie leistungsstarken Kompressionslösung für radiologische Aufnahmen in einem komplexen Bilddaten-Kommunikations-System. Damit steht radiologischen Klinken und Praxen zum Archivieren, Empfangen und Versenden größerer Bilddatenmengen ein hervorragendes Arbeitsmittel zur Verfügung.

 

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